Was ist ein Vertriebstrichter und wie baut man ihn auf?
Der Trichter ist keine Marketingdeko, sondern der Zähler, der zeigt, wo Sie verlieren.
aktualisiert · 2026-09-19
Was ist ein Vertriebstrichter und wie baut man ihn auf?
Ein Vertriebstrichter ist die geordnete Folge der Stufen, die ein Interessent vom ersten Kontakt bis zur Unterschrift durchläuft. Die Trichterform entsteht, weil die Zahl auf jeder Stufe sinkt: Sie schreiben hundert an, zwanzig antworten, acht nehmen einen Termin, zwei kaufen. Der Aufbau beginnt damit, die Stufen zu benennen und zu zählen.
Kurz gefasst
- Vier oder fünf Stufen genügen, und jede Stufe muss zählbar sein.
- Benennen Sie Stufen nach dem, was der Kunde getan hat, nicht nach Ihrer Tätigkeit.
- Reparieren Sie die Stufe mit dem größten Abfall, nicht die oberste.
- Für die Messung reicht eine wöchentliche Zählung je Stufe.
Wozu der Trichter dient
Der Vertriebstrichter zerlegt den Weg vom ersten Kontakt bis zum Abschluss in Stufen. Auf jeder Stufe fallen Interessenten weg, deshalb verengt sich die Form nach unten.
Seine eigentliche Aufgabe ist nicht die Prognose, sondern den Verlust sichtbar zu machen. „Der Umsatz stockt" sagt nichts. „Neun von zehn Terminkunden verschwinden in der Angebotsphase" sagt genau, was zu tun ist.
Wie benennt man die Stufen?
Der häufigste Fehler ist, die Stufen nach der eigenen Tätigkeit zu benennen: „angeschrieben", „angerufen", „Angebot erstellt". Das ist Ihre Arbeit, nicht der Fortschritt des Kunden.
Benannt nach dem Verhalten des Kunden sagt der Trichter die Wahrheit. Diese fünf Stufen reichen für ein kleines Unternehmen aus.
- Auf der Liste: Unternehmen, dessen Passung geprüft ist.
- Hat geantwortet: auf Mail oder Anruf reagiert.
- Termin gehabt: vereinbarter und tatsächlich stattgefundener Termin.
- Angebot erhalten: Preis und Umfang verschickt.
- Gewonnen oder verloren: Ergebnis notiert.
Was man zum Aufbau braucht
Eine Tabelle. Stufen als Spalten, Wochen als Zeilen; am Ende jeder Woche tragen Sie ein, wie viele Unternehmen auf welcher Stufe stehen. In Woche vier haben Sie einen Trend.
Eine CRM-Software übernimmt das Zählen, aber Software baut keinen Trichter. Vor dem Benennen der Stufen gekaufte Software zeigt die falsche Zahl nur schneller.
Pocufy
Den Teil dieser Schritte, der sich jede Woche wiederholt, übernehmen drei Agenten: Zielgruppe ableiten, Liste aufbauen, jede E-Mail auf die Person zuschneiden und die Antwort verfolgen.
Welche Stufe zuerst reparieren?
Die mit dem größten Abfall. Das Bauchgefühl sagt „mehr Menschen erreichen", doch den oberen Rand zu verbreitern erhöht bei einem Loch in der Mitte nur den Abfluss.
Beispiel: Antworten zwanzig Prozent, aber nur zehn Prozent davon nehmen einen Termin, liegt das Problem nicht an der Liste, sondern an dem, was Sie im ersten Gespräch anbieten.
Den oberen Rand füttern
Damit der Trichter arbeitet, müssen jede Woche neue Unternehmen eintreten. Das ist die repetitivste Aufgabe im Vertrieb und die erste, die in einer vollen Woche liegen bleibt.
Genau diese Wiederholung übernimmt Pocufy: passende Unternehmen finden, die entscheidende Person auswählen und die erste Mail schreiben. Der Rest des Trichters bleibt bei Ihnen.
Häufige Fragen
Zwei Seiten einer Sache. Der Prozess ist die Folge Ihrer Schritte. Der Trichter misst, wie viele Menschen sie durchlaufen. Ohne aufgeschriebenen Prozess lässt sich kein Trichter messen.
Vier oder fünf. Mehr macht die wöchentliche Zählung zur Last, und ein Trichter, den niemand zählt, wird binnen eines Monats aufgegeben.
Sobald dreißig oder mehr Interessenten eine Stufe durchlaufen haben. Darunter lassen sich die Quoten mit Zufall erklären und führen zu falschen Entscheidungen.
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