Wie bestimmt man seine Zielgruppe?
Eine Zielgruppe ist keine Präsentationsfolie, sondern ein Satz durchsuchbarer Felder. Dieser Leitfaden zeigt, wie man sie füllt.
aktualisiert · 2026-09-17
Wie bestimmt man eine Zielgruppe?
Eine Zielgruppe bestimmt man mit Belegen, nicht mit einer Vermutung: wer bisher gekauft hat, welches Problem er damit lösen wollte und was diese Unternehmen gemeinsam haben. Im B2B beschreibt diese Definition ein Unternehmen, keine Person, und besteht aus vier Feldern: Branche, Mitarbeiterzahl, Stadt oder Land und die entscheidende Position. Bleiben die Felder leer, hat die Suche nichts, wonach sie suchen kann.
Womit fängt man an?
Am schnellsten geht es über Ihre bestehende Kundenliste. Wählen Sie die fünf zufriedensten Kunden und notieren Sie, was sie teilen: Branche, Mitarbeiterzahl, Stadt und welche Position zugestimmt hat.
Haben Sie noch keine Kunden, beginnen Sie beim Problem, das Ihr Produkt löst. Der Unternehmenstyp, dem dieses Problem am teuersten zu stehen kommt, ist Ihre erste Zielgruppe.
Welche Felder füllt man?
Eine durchsuchbare Beschreibung trägt diese Felder: Branche, Größenbereich, Stadt oder Land, entscheidende Positionen und die Unternehmen, die nie angeschrieben werden.
Das letzte wird am häufigsten übersprungen. Werden Bestandskunden, Wettbewerber und Unternehmen der falschen Größe nicht vorab entfernt, verschmutzt die Liste jedes Mal aufs Neue.
- Branche: mit einer beginnen, später erweitern.
- Größe: untere und obere Grenze zusammen festhalten.
- Geografie: Stadt oder Land — nicht vermischen.
- Position: entscheidende und beeinflussende getrennt notieren.
- Nie anschreiben: Bestandskunden, Wettbewerber, falsche Größe.
Pocufy
Den Teil dieser Schritte, der sich jede Woche wiederholt, übernehmen drei Agenten: Zielgruppe ableiten, Liste aufbauen, jede E-Mail auf die Person zuschneiden und die Antwort verfolgen.
Wann aktualisiert man die Beschreibung?
Eine Zielgruppe ist kein festes Dokument. Jeder gewonnene Abschluss zeigt, welches Feld stimmte; jeder verlorene, welches nicht.
Nach den ersten hundert E-Mails ist der Vergleich zwischen der antwortenden und der schweigenden Gruppe der praktischste Weg, die Beschreibung von der Vermutung auf Daten zu stellen.
Häufige Fragen
Kann man, aber mehr als zwei gleichzeitig verwischen die Botschaft. Jede Zielgruppe verdient eine eigene Kampagne und einen eigenen ersten Satz.
Sie wird kleiner, und das ist meist gut. Die richtige E-Mail an eine enge Liste bringt mehr Gespräche als eine allgemeine an eine breite.
Pocufy
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