E-Mail-Zustellbarkeit prüfen: fünf Schritte
Wenn niemand antwortet, liegt es vielleicht nicht am Text. In fünf Schritten klären, ob die Nachricht überhaupt ankommt.
aktualisiert · 2026-09-20
Wie prüft man, ob die eigenen E-Mails ankommen?
Fünf Prüfungen genügen: ob SPF, DKIM und DMARC auf der Domain eingerichtet sind, ob Domain oder Versandserver auf einer Sperrliste stehen, wie hoch die Rückläuferquote ist, wie hoch die Öffnungsrate ist und ob der tatsächliche Text Spamfilter auslöst. Alles davon lässt sich kostenlos messen. Der häufigste Befund ist kein fehlender Eintrag, sondern Versand aus mehreren Systemen bei nur einem eingetragenen.
Kurz gefasst
- Bevor Sie den Text ändern, klären Sie, ob die Nachricht überhaupt zugestellt wird.
- Drei Einträge sind nötig: SPF, DKIM und DMARC. Ohne alle drei ist Versand nicht sicher.
- Häufigster Fehler: Versand aus mehreren Systemen, aber nur eines steht im SPF-Eintrag.
- Eine Rückläuferquote über zwei Prozent heißt, das Problem liegt in der Liste und nicht im Text.
Schritt 1: die drei Einträge prüfen
Ihre Domain braucht drei Einträge. SPF listet, wer in Ihrem Namen senden darf. DKIM signiert ausgehende Post als echt. DMARC legt fest, was empfangende Server tun sollen, wenn die ersten beiden scheitern.
Kostenlose Abfragewerkzeuge zeigen alle drei für jede Domain an. Fehlendes wird dort ergänzt, wo die DNS-Einträge Ihrer Domain verwaltet werden; die Änderung wirkt meist innerhalb weniger Stunden.
Schritt 2: zählen, aus wie vielen Systemen Sie senden
Hier liegt das meiste. Die Firmenpost läuft über einen Anbieter, Newsletter über ein zweites Werkzeug, Rechnungen aus der Buchhaltungssoftware, Vertriebsmails aus einem vierten System.
Alle müssen im SPF-Eintrag stehen. Steht nur eines darin, scheitert die Authentifizierung der anderen und die Post landet im Spam. Zählen Sie jedes System, das unter Ihrer Domain versendet.
Schritt 3: Sperrlisten abfragen
Domain oder Versandserver können auf einer Sperrliste stehen, meist wegen eines früheren Massenversands an eine ungeprüfte Liste.
Die Abfrage ist kostenlos. Bei einem Eintrag gibt es Verfahren zur Streichung, aber die eigentliche Arbeit ist, die Ursache zu beseitigen: keinen Versand mehr an ungeprüfte Listen.
Pocufy
Den Teil dieser Schritte, der sich jede Woche wiederholt, übernehmen drei Agenten: Zielgruppe ableiten, Liste aufbauen, jede E-Mail auf die Person zuschneiden und die Antwort verfolgen.
Schritt 4: zwei Quoten ansehen
Die Rückläuferquote sollte unter zwei Prozent liegen. Darüber liegt das Problem in der Liste — die Adressen wurden nie geprüft — und Arbeit am Text bleibt wirkungslos.
Die Öffnungsrate ist ein indirektes Signal für Zustellung. Unter etwa zwanzig Prozent bei geschäftlichen Empfängern lohnt der Blick auf die Zustellung vor dem Blick auf den Text.
- Liegt die Rückläuferquote unter zwei Prozent?
- Liegt die Öffnungsrate über zwanzig Prozent?
- Liegt die Beschwerdequote unter eins zu tausend?
- Wie viele Empfänger haben am selben Tag denselben Text bekommen?
- Wie alt ist die Absenderdomain und wie lange wird sie schon genutzt?
Schritt 5: sich selbst eine echte Testnachricht senden
Legen Sie bei mehreren Anbietern je ein Postfach an und senden Sie sich dieselbe Nachricht. Sehen Sie, wo sie im Posteingang und wo im Spam landet — Anbieter behandeln identische Post unterschiedlich.
Testen Sie mit dem echten Text. Eine leere Nachricht mit dem Wort Test löst nie einen Filter aus, Ihre tatsächliche Nachricht vielleicht schon.
Reihenfolge beim Beheben
Erst fehlende Einträge ergänzen, dann alle versendenden Systeme eintragen, dann die Liste prüfen, zuletzt den Text ansehen. Umgekehrt wird der Text mehrfach umgeschrieben, ohne dass sich etwas ändert.
Pocufy prüft diese Einstellungen bei der Einrichtung und warnt vor dem Versand, wenn ein Eintrag fehlt. Auch die Tagesmenge wird im Ablauf begrenzt.
Häufige Fragen
Die drei Einträge abfragen, eine Sperrlistenprüfung machen und Testnachrichten an Postfächer bei mehreren Anbietern senden. Eine Öffnungsrate unter zwanzig Prozent bei geschäftlichen Empfängern ist ebenfalls ein Zustellsignal.
Anbieter behandeln identische Post unterschiedlich, und der Unternehmensfilter des Empfängers kann zusätzlich eingreifen. Testpostfächer bei mehreren Anbietern machen den Unterschied sichtbar.
Ja, aber anfangs langsam. Eine neue Domain hat keine Reputation: zehn bis zwanzig Nachrichten am Tag in der ersten Woche, danach schrittweise mehr.
Dort, wo die DNS-Einträge Ihrer Domain verwaltet werden, also im Kundenbereich des Anbieters oder beim Hoster. Die Änderung wirkt meist innerhalb weniger Stunden.
Pocufy
Statt alles von Hand zu machen, probieren Sie es: Website-Link eingeben, erste Kundenliste in zehn Minuten.
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